Monatlich viel Geld sparen?

Wer kennt das Problem nicht - der Monat ist noch nicht vorbei und der nächste Lohn noch in weiter Ferne, und trotzdem herrscht schon Ebbe im Geldbeutel und auf dem Konto. Eine unangenehme Situation, aber mit den richtigen Maßnahmen und einem gewissen Umdenken durchaus beeinflussbar - dabei kommt es häufig gar nicht so sehr darauf an, mehr Geld zu verdienen, sondern vor allem auch darauf, weniger Kosten bzw. Ausgaben im Monat zu haben.

Leider sieht man die eigenen Fehler immer erst zuletzt: während einem selbst völlig klar ist, wieso Person xy finanzielle Probleme hat, muss man auf die eigenen Probleme immer erst mit der Nase darauf gestoßen werden. Was dagegen hilft, ist erstmal ein Haushaltsbuch - alle Ausgaben und Kosten müssen darin genau aufgeführt werden, auch wenn sie noch so minimal sind.

Auch beachtet werden müssen die Fixkosten, die zwar nur jährlich gezahlt werden müssen, aber zwecks Übersichtlichkeit und Errechnung der monatlichen Belastung auf die jeweiligen Monate umgerechnet werden sollten - dazu gehören in allererster Linie Versicherungsbeiträge, zum Beispiel für die Haftpflichtversicherung, die Unfallversicherung oder die Hausratversicherung.

Zu Buche schlagen häufig auch die „kleinen“ Kosten, wenn man sie nur mal addiert: Zeitungsabos, Handyverträge, Kosten für Telefon und Internet oder auch für Pay TV. Analysieren Sie, inwiefern Sie die Kosten senken können, also kündigen Sie ggf. Ihre Abonnements und wechseln Sie den Handytarif, um Grundkosten zu sparen.

Schauen Sie sich Ihre Nebenkostenabrechnung an - keine Frage, Gas, Strom und auch Wasser sind teuer, aber haben Sie um einiges mehr verbraucht, als ein Haushalt wie Ihrer verbrauchen sollte? Dann beginnen Sie damit, Energie- und Wasserkosten zu sparen - benutzen Sie Energiesparlampen, eine Wasser-Stop-Funktion bei der Toilettenspülung.

Sehen Sie sich auch einmal Ihre Steuererklärung an - sparen Sie optimal Steuern? Lassen Sie sich alle für Sie möglichen Freibeträge auf Ihrer Lohnsteuerkarte eintragen, das erhöht Ihren Nettolohn und somit sowohl den Anspruch auf Lohnersatzleistungen, als auch ihre monatliche finanzielle Freiheit.