Sparvertrag - Banksparplan abschließen

Der Begriff Sparvertrag ist nicht klar umrissen - vielmehr können damit im Grunde tausend von Sparprodukten gemeint sein. Allgemein wird als Sparvertrag bzw. Banksparplan eine Geldanlage bezeichnet, die dem Vermögensaufbau dient, ähnlich wie ein normales Sparkonto - allerdings bestehen im Unterschied zum Sparkonto gewisse Einschränkungen bezüglich der Verfügbarkeit der Einlagen.

Handelt es sich um eine Einmalanlage in einen Banksparplan bzw. Sparvertrag, so unterscheidet man zwischen einem Sparvertrag, der eine steigende Verzinsung aufweist und einem Sparvertrag, bei dem eine vereinbarte Kündigungsfrist besteht. Im Folgenden finden Sie Beispiele zum Thema Sparvertrag:

Ratensparvertrag Mit dem begriff Ratensparvertrag ist gemeint, dass regelmäßige und festgelegte Einzahlungen bzw. Sparbeträge vorgenommen werden, wobei die Laufzeit von Vertragsbeginn an festgelegt ist. Entsprechend ist ein Zugriff auf die Einlagen vor Ablauf der Laufzeit nicht vorgesehen. Häufig ist vorgesehen, dass bei Laufzeitende ein Bonus ausgezahlt wird, ähnlich wie der Schlussgewinn bei einer Lebensversicherung.

Wachstumssparen Mit Wachstumssparen sind Sparbriefe gemeint, die mit fortschreitender Laufzeit steigende Zinsen aufweisen. Vergleichbar mit Kapital- und Wachstumssparplänen sind der Bundesschatzbrief Typ A und der Bundesschatzbrief Typ B, der Zinssatz steigt mit der Dauer der Laufzeit, außerdem kann der Anleger über seine Einlage zumindest im Rahmen der für Spargelder vorgesehenen Kündigungsfrist frei verfügen.

Bonussparen Auf einem Sparvertrag beruht das Bonussparen - dieser wird für eine gewisse Laufzeit abgeschlossen. Da es sich um eine Variante des Sparbuches handelt, werden die gängigen Sparbuchzinsen ausgezahlt, allerdings erhält der Anleger einen zusätzlichen Bonus, sofern er nicht vor dem Ende der Laufzeit die Anlage kündigt. Es steht dem Sparer frei, die Einzahlungen als Einmalzahlung oder in Form von regelmäßigen Raten zu entrichten. Gegen das Bonussparen sprechen die mäßige Rendite und die als schlecht zu bewertende Verfügbarkeit.

Ansparkonto Bei einem Ansparkonto handelt es sich um eine Mischung aus Kauf von festverzinslichen Wertpapieren und einem Sparbuch: der Anleger entrichtet gleich bleibend hohe Sparraten, wobei auch Sonderzahlungen und Unterbrechungen möglich sind. Diese Zahlungen werden auf einem Konto gelagert und von zeit zu zeit dazu verwendet, Wertpapiere zu kaufen. Sowohl Verfügbarkeit als auch Rendite sind als „mittel“ zu bewerten: daraus ergibt sich, dass Sparer mit kleinen Anlagebeträgen lieber direkt in Bundesschatzbriefe investieren sollten, bei größeren Beträgen empfiehlt sich eine direkte Investition in Wertpapiere.