Geldgeschenke für Kinder

Mitunter sagt man, dass Geldgeschenke lieblos sind - doch genauso können sie sinnvoll und nützlich sein, in Bezug auf Kinder auch oftmals nützlicher, als ein Kuscheltier oder Spielzeug, das nach einer gewissen Weile zwangsläufig im Kinderzimmerregal verstaubt. Dabei bieten sich im Grunde zwei Möglichkeiten für ein Geldgeschenk für Kinder an: als Bargeld oder in Form vom angelegtem Kapital.

Bargeldgeschenk für Kinder

Natürlich freut sich der Beschenkte, wenn das Geschenk auch tatsächlich etwas „Greifbares“ und Anschauliches ist - wozu wohl auch das Bargeld zählt. Der Schenkende sollte sich natürlich die Frage stellen, wie sinnvoll ein Bargeldgeschenk tatsächlich ist, denn Kinder bzw. Jugendliche geben ihr Geld häufig recht leichtsinnig und unbedacht aus, anstatt es zu sparen und zur Seite zu legen.

Es spricht jedoch natürlich nichts dagegen, dem Kind ein wenig Geld zu schenken, und die eventuell zweckgebunden zu tun - beispielsweise, um den Führerschein zu finanzieren. Nett ist es dann, wenn man das Bargeldgeschenk entsprechend präsentiert, und nicht einfach ein paar Scheine in einen weißen Umschlag steckt: es gibt viele nette Ideen, wie Geldscheine gefaltet werden können.

Geldanlage für Kinder

Möglicherweise ist es die verantwortungsvollere Entscheidung, einem Kind Kapital in Form einer Geldanlage zu schenken, als es ihm bar zu überreichen, denn ist das Geld an eine gewisse Anlageform gebunden, so kann es nicht einfach ausgegeben werden - oder wenn dann nur mit Zustimmung der Eltern bzw. des Vormunds. Doch welche Anlageformen bieten sich als Geldanlage für Kinder überhaupt an?

Das Sparbuch ist sicherlich als Klassiker zu bezeichnen, doch sollte man es sich gut überlegen, das Geld für die Kinder auf einem Sparbuch bzw. Sparkonto anzulegen: die Rendite gestaltet sich bei den meisten Banken letztendlich als so unattraktiv, dass sich die Anlage nicht lohnt.

Ein Tagesgeldkonto scheint schon attraktiver, macht aber nötig, dass der Anleger stetig auf die Konditionen des Kontos achtet und gegebenenfalls dazu bereit ist, die Bank zu wechseln bzw. das Kapital abzuziehen und auf ein anderes Konto einzuzahlen.

Bequemer ist wahrscheinlich ein Festgeldkonto, denn hierbei legt sich der Anleger langfristig oder zumindest mittelfristig fest, ohne dass andauernd auf die Konditionen geachtet werden müssten: dies verhindert auch, dass die Verlockung des Beschenkten, sich das Geld vorzeitig auszahlen zu lassen, stark eingeschränkt wird.